Liebe Vereinsmitglieder,

aufgrund der Anzahl der voraussichtlichen Teilnehmer an der außerordentlichen Mitgliederversammlung und der aktuell gültigen Corona-Regeln müssen wir auf einen großen Raum ausweichen. Die Gemeinde Waldbronn stellt uns das Kurhaus in Waldbronn zur Verfügung. Das war allerdings am ursprünglich geplanten Termin (02.10.2020) schon besetzt. Wir müssen daher auf einen neuen Termin ausweichen. Hier die neue

Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Bienenzüchtervereins Ettlingen und Albgau e.V. findet am

Dienstag, den 13.10.2020 um 18:30 Uhr im
Kurhaus Waldbronn
Etzenroter Str. 2
76337 Waldbronn-Reichenbach

statt. Hier der Link zum Veranstaltungsort in Google-Maps:
Kurhaus Waldbronn

Geplante Tagesordnung:

  1. Begrüßung, kurze Erläuterung des Hygienekonzepts und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Überblick über die geleisteten Arbeitseinsätze am Lehrbienenstand
  3. Vorstellung der Arbeitsergebnisse der Planungsgruppen
  4. Diskussion und Abstimmung über die weitere Vorgehensweise, die sich aus Top 3 ergibt
  5. Diskussion und Abstimmung über eine notwendige Erhöhung des Mitgliedsbeitrags
    • Übersicht über die Einnahmen/Ausgaben-Situation
    • Übersicht Finanzierungsbedarf für anstehende Aufgaben

Wir freuen uns über viele Vereinsmitglieder, die den weiteren Weg des Bienenzüchtervereins Ettlingen und Albgau e.V. mitbestimmen möchten. Das Hygienekonzept der Veranstaltung ist über folgenden Link einsehbar: Hygienekonzept für geschlossene Räume

Wir danken der Gemeinde Waldbronn, die uns das Kurhaus für diese Veranstaltung zur Verfügung stellt.

Für den Vorstand
Hedwig Kohler
1. Vorsitzende

Das Bieneninstitut in Mayen hat unter Führung von Herrn Dr. Christoph Otten eine Umfrage zur Sommertracht-Ernte und zu den Vermarktungspreisen durchgeführt. Erste Vorab-Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht:

Demnach lag der Durchschnittsertrag in Deutschland pro Bienenvolk bei 15 Kg, einschließlich der Imker, die nichts geerntet haben. Lässt man diese Imker außen vor, liegt der mittlere Ertrag bei 16,4 Kg pro Bienenvolk. Der Vergleich der einzelnen Bundesländer zeigt, dass in Baden-Württemberg die höchsten und in Thüringen die niedrigsten Ergebnisse erzielt wurden.

Die Endverkaufspreise für Sommerhonig liegen bundesweit im Schnitt bei 5,62 €/500g Glas und bei 5,57 € für Frühtrachthonige, bei allerdings deutlichen regionalen Unterschieden. Detailergebnisse - insbesondere auch zu den regionalen Unterschieden - wird Dr. Ottens Team am 25. September veröffentlichen.

Gleichzeitig wurde eine neue Umfrage zur Vitalität der Honigbienen gestartet. Wer an der Umfrage teilnehmen möchte kann dies unter diesem Link tun:

Online Umfrage des Bieneninstituts in Mayen zur Vitalität der Honigbienen


Mit einem Protestschreiben hat der Präsident des Deutschen Imkerbundes, Herr Torsten Ellmann, am 16.09.2020 den Discounter Aldi-Süd aufgefordert das Verramschen von Deutschem Honig zu stoppen. Außerdem fordert er eine Erklärung von Aldi-Süd, wie die aktuellen Dumpingpreise mit den Forderungen des Discounters nach mehr Nachhaltigkeit und heimischem Bienenschutz zusammenpassen.

In einem Rundschreiben an seine Mitglieder äußerst sich der Deutsche Imkerbund zutiefst bestürzt darüber, dass ALDI Süd Restposten der jüngsten Aktion Anfang August nun vereinzelt zu Ramschpreisen unterhalb des Einstandspreises anbietet.

Um hier für Klarheit zu sorgen und das positive Markenimage innerhalb der Imkerschaft nicht weiter zu gefährden, hat der D.I.B. zunächst Ende September ein Gespräch mit den D.I.B.-lizenzierten Abfüllstellen anberaumt. In diesem Gespräch wird der D.I.B. deutlich machen, dass diese Vermarktungskonditionen nicht hinnehmbar sind.

Unser Mitglied Frank hat einen interessanten Beitrag mit tollen Bienen-Nahaufnahmen und aufschlussreichen Aspekten zum Thema "Bienensterben" im SWR gesehen. Der Film von Christoph Würzburger ist noch in der ARD-Mediathek verfügbar. Es geht 45 Minuten um das Thema "Warum sterben die Bienen". Wer den Beitrag auch ansehen möchte, findet ihn über diesen Link:

SWR-Beitrag "Warum sterben die Bienen"

Das Monatstreffen September fand am Freitag, den 04.09.2020 am Lehrbienenstand statt. Diesmal gab es keinen Vortrag. Es war ein reines Imkertreffen, bei dem sich unsere Vereinsmitglieder austauschen und ihre Fragen diskutieren konnten. Im Freien vor dem Lehrbienenstand wurde über Themen wie Einfütterung, Völker, die jetzt ohne Königin sind, Wachsmotten, verschiedene Arbeitsweisen und vieles mehr diskutiert.

Es gab sogar eine kleine Verkostung. Josef hatte mühevoll geernteten Melezitose-Honig dabei. Der Honig ließ sich nicht schleudern und Josef hat erzählt, wie er es doch geschafft hat, den Honig zu ernten. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Honig klasse schmeckt und sich die Mühe eindeutig gelohnt hat! 

Das nächste Treffen ist dann die außerordentliche Mitgliederversammlung am Dienstag, den 13.10.2020 im Kurhaus Waldbronn. Beginn ist 18:30 Uhr. Bitte merkt Euch den Termin entsprechend vor.

Wie unser zuständiger BSV, Rüdiger Gegenheimer, heute (03.09.2020) mitgeteilt hat, ist das Sperrgebiet für Teile der Gemarkung Karlsbad (Ortsteile Langensteinbach und Ittersbach), das zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut eingerichtet wurde, aufgehoben.

Hier der Link zur Allgemeinverfügung des Landratsamts Karlsruhe:
Allgemeinverfügung des Landratsamts Karlsbad zur Aufhebung des Sperrgebiets

Liebe Imkerinnen, liebe Imker,  

ursprünglich war eigentlich kein Monatstreffen September geplant. Da jetzt aber viele Mitglieder nicht in Urlaub gefahren sind, wollen wir doch zu einem Treffen am kommenden

Freitag, den 4.9.2020 ab 18:00 Uhr

am Lehrbienenstand einladen. Das Treffen findet nur bei gutem Wetter im Freien vor der Hütte statt. Aufgrund der Kurzfristigkeit wird es diesmal leider keinen Vortrag geben. Das Treffen ist zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Informationsaustausch über imkerliche Themen gedacht.  

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer!

Bildquelle: Sebastian Everding (www.bienenautomat.de)

Ein Mitglied unseres Vereins, hat uns auf das Projekt von Sebastian Everding aus Dortmund aufmerksam gemacht. Sebastian wollte etwas ökologisch Sinnvolles tun und hatte die Idee ausgediente Kaugummiautomaten wieder aufzubereiten und sie mit Samenmischungen von Pflanzen zu füllen, die für Bienen besonders geeignet sind.

Die Automaten sollten ursprünglich zum Schrott, haben aber jetzt ein zweites Leben als Bienenfutter-Automat.

Sebastian richtet sich damit an Firmen, Gemeinden, Vereine und Privatpersonen die so einen Automaten aufstellen und damit auf die Situation der Bienen aufmerksam machen können. Es ist ein auffälliges Statement gegen Monokulturen und Steingärten.

Sebastian arbeitet mit der Initiative https://www.bienenretter.com
zusammen. Dort kann die Füllware für die Automaten bezogen werden. Mehr zu Sebastians Projekt unter diesem Link: https://www.bienenautomat.de/