Bei hohen Temperaturen fand der 40. Bienenmarkt mit Imkerfest statt. Trotz der Hitze waren wieder viele Mitglieder im Einsatz um unsere Besucher zu informieren und mit Speis und Trank zu versorgen. Es gab Leckeres vom Grill und aus der Gulaschkanone, sowie Kaffee und Kuchen.

Den Anfang machten unsere Mitglieder Horst Buck und Günter Bauer, die einen ökumenischen Gottesdienst abhielten. Der Posaunenchor Langensteinbach begleitete den Gottesdienst und schuf dadurch eine tolle Atmosphäre. Horst Buck gestaltete seine Predigt, die im Freien stattfand, rund um Bienen- und Honigthemen. Die Kollekte geht an die Tafel in Ettlingen. Herzlichen Dank allen Spendern.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher an verschiedenen Stationen rund um die Belegstelle informieren und Fragen stellen. Es gab Bienenschaukästen und Informationstafeln. Unsere Experten führten Führungen durch und erklärten alles rund um die Biene und die Imkerei. Eine Attraktion war auch wieder das diesjährige Honig-Schauschleudern im Schleuderhaus, das von unserem Vereinsmitglied Angelika durchgeführt wurde. Natürlich gab es für die Besucher des Imkerfestes auch einen Stand, an dem Honig hier aus der Region gekauft werden konnte.

Wir danken allen Besuchern und Vereinsmitgliedern, die zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben.


Am 6.7.2018 trafen sich unsere Neuimker um den ersten Honig zu ernten. Begonnen wurde um ca. 19:00 Uhr mit der Entnahme der Honigwaben. Danach ging es zum Schleuderhaus am Lehrbienenstand. Hedwig stand an der Waage, Klaus arbeitete mit dem elektrischen Endeckelungsmesser und Günter war an der Schleuder. Bis 23:00 Uhr wurden Honigwaben geschleudert. Es gab viele leuchtende Augen und viele Eimer leckeren eigenen Honig.

Nach dem Zusammenräumen und grober Reinigung war um ca. 23.30 Uhr Schluss. Als Nächstes steht jetzt für die Neuimker die Einfütterung und die Varroa-Behandlung auf dem Programm.


Für den 40. Bienenmarkt am 5. August 2018 werden noch Helfer und Kuchenbäcker gesucht. Es fehlen vor allem noch Helfer für die Nachmittagsschicht von 14:00 - 18:00 Uhr bei Kaffee und Kuchen, in der Küche und am Getränkewagen. Wer helfen oder einen Kuchen backen möchte kann, sich gerne an Günter unter

imker-ea@web.de

wenden oder hier über unsere Kontaktseite Bescheid geben.


Am Sonntag, den 20.05.2018, ist der erste offizielle Weltbienentag. Die Vereinten Nationen hatten den 20. Mai Ende vergangenen Jahres offiziell zum Weltbienentag ausgerufen. Die Wahl dieses Datums geht auf den slowenischen Imkerverband zurück, der sich schon seit Jahren für einen Weltbienentag einsetzt. Der 20. Mai ist der Geburtstag des slowenischen Imkerpioniers Anton Janša (1734-1773). Er gilt als einer der ersten Lehrer der modernen Bienenhaltung. Außerdem ist der 20. Mai der Höhepunkt des Bienenjahres auf der nördlichen Halbkugel.

Die Vereinten Nationen möchten durch den Weltbienentag die Bedeutung der Bienen für die weltweite Ernährung hervorheben. Der Wert der Lebensmittel, die auf die Bestäubungsleistung der Bienen zurückgehen, beträgt laut Weltrat für biologische Vielfalt ca. 500 Milliarden Euro jährlich. Ein Supermarkt in Hannover nahm z.B. für einen Tag alle Produkte aus den Regalen, die es ohne Bienen nicht geben würde. Das Ergebnis: Rund 60% der ca. 2.500 Artikel fehlten.

Außerdem sollen durch den Weltbienentag auch die Probleme, unter denen Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten aktuell leiden, stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Wir brauchen die Biene, aber die Biene ist bedroht. Allerdings trifft das stärker auf die Wildbienen zu. 39 Wildbienen-Arten gelten inzwischen schon als ausgestorben. Die Zahl der Honigbienen-Völker ist dagegen in letzter Zeit sogar etwas angestiegen. Ca. 870.000 Honigbienen-Bienenvölker soll es laut Deutschem Imkerbund in Deutschland geben. Dies ist auf den unermüdlichen Einsatz vieler Imkervereine und auch die steigenden Zahl der Hobbyimker zurückzuführen.

Die Ursachen für das Bienen- und Insektensterben sind vielfältig: Industrielle Monokulturen mit riesigen einheitlichen Flächen, Insektenbekämpfungsmittel in der Landwirtschaft, natürliche Feinde, wie die Varroa-Milbe und einige Dinge mehr. Nach aktuellen Beobachtungen finden z.B. Stadtbienen inzwischen mehr Nahrung als Bienen, die am Rand einer Monokultur leben. Die genauen Ursachen gelten aber als noch nicht erforscht.

Am Weltbienentag finden zahlreiche Veranstaltungen statt.


Unsere traditionelle Belegstelleneröffnung fand am Dienstag, den 8.5.2018 am Lehrbienenstand statt. Zahlreiche Vereinsmitglieder nutzten die Gelegenheit zum geselligen Beisammensein und zum fachlichen Informationsaustausch. Das Wetter hat mitgespielt und die Veranstaltung konnte im Freien stattfinden. Grillmeister Erich hat die anwesenden Vereinsmitglieder bestens versorgt. Auch unsere Neuimker hatten Gelegenheit sich mit erfahrenen Imkern auszutauschen. Der 1. Vorsitzende und Zuchtleiter Klaus Albiez gab in seinem spannenden Vortrag zur Königinnenzucht umfangreiches Wissen weiter. Während des Vortrags wurden zahlreiche Fragen zum Thema Königinnenzucht gestellt und fachkundig durch Klaus Albiez beantwortet.

Ab jetzt finden die monatlichen Imkertreffen wieder in der Belegstelle statt. Wir freuen uns auf eine tolle Honigsaison!


Wie der Deutschlandfunk am 21.04.2018 berichtete, halten sich die Bienenvölker-Verluste im Winter 2017/2018 in Grenzen. Das Bieneninstitut in Mayen hat eine Online-Befragung durchgeführt bei der mehr als 8.000 Imker teilgenommen haben. Nach ersten vorläufigen Zahlen betragen die Verluste durchschnittlich zwischen 15 und 16%. Das ist eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, wo ca. 20% Winterverluste ermittelt wurden.

Die Nachricht kann man auch noch auf der Webseite des Deutschlandfunks nachlesen. Hier der Link dazu: Verluste bei Bienenvölkern fallen offenbar geringer aus


Das Europäische Parlament hat Zahlen zum Honigmarkt veröffentlicht. Demnach ist China der weltgrößte Honig-Produzent mit ca. 502.614 Tonnen produziertem Honig, gefolgt von der EU mit einem Produktionsvolumen von 237.549 Tonnen. In der EU erwirtschaften ca. 600.000 Imker mit ca. 17 Millionen Bienenstöcken dieses Volumen.

Dennoch deckt die Produktion die Nachfrage in der EU nicht ab: So wurden im Jahr 2016 rund 200.000 Tonnen Honig importiert. Mit rund 40 Prozent der Gesamtimporte kam der meiste Honig dabei aus China.

Hier der Link zu allen veröffentlichten Zahlen und Grafiken.