Wie uns der Züchterring Hoher Randen (bekannt durch die Zucht varroatoleranter Königinnen) mitgeteilt hat, öffnet die Belegstelle ab 23.05.2020 bis voraussichtlich 23.08.2020. Die Anlieferung erfolgt immer Samstags ab 18:30 – 21:00 Uhr oder nach telefonischer Absprache. Zugelassen sind EWK, Apidea, Kieler Begattungskistle, Mini Plus und MWK mit Drohnensperre . Genügend Futtervorrat und ein aktuelles Gesundheitszeugnis (möglichst nicht älter als 14 Tage) sind erforderlich. Die Gebühr beträgt pro Königin 3,50 Euro. Wegen Corona soll Abstand gehalten und eine Maske getragen werden (bitte selber mitbringen).

Der Hohe Randen liegt zwischen Südschwarzwald und der Hegau –Bodenseeregion. Die Belegstelle befindet sich auf der höchsten Erhebung (924 m) in der Nähe der Ortschaft Fützen (Schwarzwald-Baar-Kreis). Wegen der Abgeschiedenheit fand sich hier ein idealer Ort um eine Belegstelle zu betreiben. Der Höhenunterschied zu den naheliegenden Ortschaften beträgt z.B. bis Fützen 400 m bei 3 km Entfernung und ist somit für eine Landbelegstellen-Anpaarung relativ sicher.

Detaillierte Informationen und die Kontaktinformationen sind hier zu finden: Gebirgsbelegstelle Hoher Randen

Das Bieneninstitut in Mayen hat eine Online-Umfrage zu den Winterverlusten 2019/2020 durchgeführt und die Ergebnisse jetzt veröffentlicht. Es gingen fast 15.000 Rückmeldungen ein, davon knapp 12.000 aus Deutschland.

Die Verlustquote für Deutschland wurde im Durchschnitt mit 14,6 % bzw. 16,4 % (je nach Berechnungsweg) ermittelt. Dies ist weniger als vor dem Winter prognostiziert. Wahrscheinlich haben die überdurchschnittlich hohen Dezembertemperaturen die Bienenvölker weniger negativ beeinflusst als dies in kälteren Überwinterungsphasen sonst der Fall zu sein scheint. Mit die höchsten Verluste gab es in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg und in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Die Detailergebnisse sind hier zu finden:
Ergebnisse der Umfrage zu den Winterverlusten

Der komplette Infobrief des Bieneninstituts in Mayen ist hier zu finden:
Infobrief 2020_09 Erweiterung und Schwarmkontrolle

Die Amerikanische Faulbrut ist auch in der Pfalz im Landkreis Südliche Weinstrasse aufgetreten. Es wurde ein Sperrgebiet bei den Gemeinden Steinfeld und Kapsweyer eingerichtet. Hier detaillierte Informationen dazu:

Pressemeldung des Landkreis Südliche Weinstrasse

Für Menschen ist die Amerikanische Faulbrut völlig ungefährlich. Ebenso hat sie keine Auswirkungen auf den erzeugten Honig. Die Amerikanische Faulbrut befällt Bienenlarven und schwächt die Bienenvölker.

Asiatische Hornisse

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat zusammen mit dem Staatlichen Tierärztlichem Untersuchungsamt Aulendorf und der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg ein Informationsblatt über die Asiatische Hornisse herausgegeben.

Die Asiatische Hornisse ernährt sich von Larven und anderen Insekten - unter anderem zu einem hohen Anteil von Honigbienen. Sie lauert im Schwebeflug vor Bienenbeuten und frisst die heimkehrenden Honigbienen. Dadurch können Bienenvölker sehr geschwächt werden.

Während unsere heimischen Hornissen unter Naturschutz stehen und nicht bekämpft werden dürfen, soll die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse unterbunden werden. Sichtungen Asiatischer Hornissen können - möglichst mit einem Foto - an das Regierungspräsidium Karlsruhe unter invasivearten@rpk.bwl.de gemeldet werden.

Heimische und Asiatische Hornisse sind leicht zu unterscheiden. Die Asiatische Hornisse ist dunkler, fast schwarz, mit einem breiten orangefarbenen Streifen am Hinterleib. Die Beinenden sind gelb.

Das Informationsblatt mit noch mehr Informationen ist hier zu finden:
Informationsflyer Asiatische Hornisse

Belegstelleneröffnung 2019 (Archivbild)

Aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen muss leider auch unsere Belegstelleneröffnung, die für Freitag, den 08. Mai 2020 geplant war, abgesagt werden. Ursprünglich hatten wir die Eröffnung mit einem kleinen Grillfest für unsere Mitglieder vorgesehen. Es gibt zwar aktuell Lockerungen der Beschränkungen, doch die sind noch nicht ausreichend um die Belegstelleneröffnung und das Grillfest wie geplant durchführen zu können.

Der Vorstand des BZV Ettlingen und Albgau beobachtet die Lage weiter. Sobald es wieder möglich ist werden wir auch, unter den dann gültigen Voraussetzungen, wieder Monatstreffen organisieren. Uns ist klar, dass Euch der sonst übliche Informationsaustausch fehlt. Bitte nutzt daher andere Kommunikationskanäle (wie z.B. hier unser Kontaktformular) oder unsere Email-Adresse (imker-ea@web.de) wenn Ihr Fragen, Anregungen oder sonstige Anmerkungen habt.

Die Erreger der amerikanischen Faulbrut sind im Enzkreis auf der Gemarkung Niebelsbach in einem Bienenstand nachgewiesen worden. Eine Informationen des Landratsamtes Enzkreis ist hier zu finden:

Information des Landratsamt Enzkreis

Wie dem Text zu entnehmen ist, hat das Veterinäramt einen Sperrbezirk festgelegt. In diesen Bezirk dürfen keine Bienen hinein- oder herausgebracht werden. Der Sperrbezirk umfasst in der Gemeinde Keltern im Moment die gesamte Gemarkung Niebelsbach sowie Teile der Gemarkungen Ellmendingen und Weiler, in Straubenhardt Teile der Gemarkung Ottenhausen und in Birkenfeld Teile der Gemarkung Gräfenhausen.

Die Bienenkrankheit Amerikanische Faulbrut infiziert und tötet Bienenlarven. Das Bienenvolk stirbt dann mangels Nachwuchs aus. Hier eine Information des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit (Friedrich-Loeffler-Institut):

Steckbrief Amerikanische Faulbrut

Uns im Bereich Ettlingen und Albgau betreffen die Sperrgebiets-Maßnahmen vorerst nur insofern, dass wir das Sperrgebiet im naheliegenden Enzkreis beachten müssen. Wir müssen trotzdem darauf achten, dass unsere Bienen gesund bleiben. Der Vorstand des BZV Ettlingen und Albgau e.V. hat deshalb auf seiner Vorstandsitzung am 17.04.2020 (virtuell per Skype) folgendes beschlossen:

  • Ab sofort dürfen Bienenvölker nur noch mit Gesundheitszeugnis am Lehrbienenstand aufgestellt werden
  • Für die Benutzung des Schleuderraumes ist zwingend ein Gesundheitszeugnis erforderlich, das nicht älter als 7 Tage sein darf.
  • Die Benutzung des Schleuderraums um Honig aus dem Sperrgebiet zu schleudern ist verboten

Bei weiteren Fragen zur Amerikanischen Faulbrut könnt Ihr gerne einen unserer Bienensachverständigen kontaktieren.

Ein Neuimker des BZV Ettlingen und Albgau e.v. hat auf dem gesperrten (!) Grillplatz in Schöllbronn eine wilde Imkerei-Müllablagerung entdeckt. Innen und außen gestrichene Beutenteile und gebrauchte, gedrahtete Rähmchen lagen durcheinander auf einem Haufen. In den Rähmchen hing noch teilweise Wachs und alles war voll abgestorbener Wachsmottenlarven. Sowas ist nicht schön und so ein Bild sollten wir Imker in der Öffentlichkeit nicht abgeben. Der Neuimker hat deshalb umgehend den BZV Ettlingen und Albgau e.V. informiert.

Christian und Klaus haben sich der Sache angenommen, die Teile fachgerecht entsorgt und alles mit großem Einsatz aufgeräumt. Vielen Dank dafür. Jetzt sieht alles wieder ordentlich aus:

Bitte achtet darauf nicht mehr verwendbares Imkermaterial auf die Deponien zu bringen. Noch verwendbares Material können wir gerne über den Verein vermitteln.

Julia Klöckner, Bildquelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

In einem Brief an den Präsidenten des Deutschen Imkerbundes, Torsten Ellmann, hat sich die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Köckner, zur aktuellen Situation geäußert. Frau Klöckner betont darin, dass die Aufrechterhaltung der Landwirtschafts- und Ernährungsstrukturen zur Versorgung der Bevölkerung auch während der Corona-Pandemie oberste Priorität hat.

Die Bestäubungsleistung der Bienen und die Produktion des Nahrungsmittels Honigs gehört zu den Strukturen, die aufrecht erhalten werden müssen. Die Berufsgruppe der Imker und die Wanderimkerei werden unzweifelhaft der Kritischen Infrastruktur "Ernährung" zugeordnet, schreibt Julia Klöckner in ihrem Brief.

Hier kann man den Brief im Original lesen:
Corona und Wanderimkerei - Brief von Julia Klöckner

Das Bieneninstitut in Mayen hat wieder seine alljährliche Umfrage zu den Winterverlusten gestartet. Damit soll der Umfang der Verluste in den einzelnen Regionen Deutschlands ermittelt und mögliche Ursachen eingegrenzt werden. Der Fragebogen ist anonym gehalten. Lediglich die Postleitzahl des Standorts der Bienenvölker muss angegeben werden. Wer möchte kann unter diesem Link an der Umfrage teilnehmen.

https://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=99449

Sobald das Bieneninstitut die Ergebnisse veröffentlicht, berichten wir auch hier auf unserer Webseite darüber.