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Das Fachzentrum Bienen und Imkerei in Mayen führt wieder eine Online-Umfrage zu den Themen Sommertrachternte, Vermarktungssituation und Pollenernte 2018 durch. Wie in den Vorjahren soll eine Statistik über die Ernteergebnisse des Sommers und die Vermarktungssituation erstellt werden.

Durch die Beantwortung der "Blitzumfrage" können Informationen über regionale Besonderheiten und Unterschiede ermittelt werden. Das Fachzentrum Bienen und Imkerei wird die Ergebnisse der Umfrage wie immer im Infobrief Bienen@Imkerei veröffentlichen.

Hier der Link zur Umfrage für alle, die teilnehmen möchten:

Blitzumfrage des Fachzentrum Bienen und Imkerei


Um die Varroabehandlung kommt heute leider kein Imker mehr rum. Es ist erforderlich seine Bienenvölker gegen die Varroamilbe zu behandeln. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Methoden und Mittel. Allerdings müssen für eine Behandlung auch die Rahmenbedingungen stimmen. Es darf für manche Anwendungen nicht zu warm oder zu kalt sein und auch die Luftfeuchtigkeit sollte mitspielen. Das sind einige Randbedingungen, die der Imker beachten sollte.

Um es etwas einfacher zu machen gibt es auf der Webseite der "Dienstleistungszentren Ländlicher Raum in Rheinland-Pfalz" (im Auftrag des Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) das sogenannte "Varroawetter". Hier kann man bundesweit für jeden Ort in Deutschland abfragen, ob eine Varroabehandlung gerade günstig ist oder nicht. Hier der Link dazu:

Zum Varroawetter

Einfach im PLZ-Feld z.B. die Postleitzahl von Ettlingen (76275) eintragen und aus der sich öffnenden Pickliste "76275 Ettlingen" auswählen

und schön öffnet sich eine Tabelle in der man - nach Behandlungsmethode getrennt - die Ergebnisse für das aktuelle Datum ablesen kann:

Der Varroawetter-Link ist übrigens auch permanent in unserem Link-Bereich hier auf der Webseite zu finden.


Am Dienstag, den 4.9.2018 findet wieder unser monatliches Imkertreffen an der Belegstelle statt. Als Thema ist diesmal das richtige Einwintern der Bienenvölker geplant. Aber natürlich wird es auch wieder regen Informationsaustausch zu allen anderen aktuellen Themen geben. Alle Vereinsmitglieder und Interessierte an der Imkerei sind herzlich eingeladen. Beginn ist um 19:00 Uhr.


Das ZDF berichtete in seiner Sendung Heute Plus über ein neues Startup-Unternehmen, das Landwirte und Bienen zusammenbringen möchte. Imker können die Bestäubungsleistung ihrer Bienen über eine Webplattform im Internet anbieten, Landwirte können sich dort die Bestäubungsleistung einkaufen. So profitieren beide Seiten: Die Landwirte erzielen höhere Erträge, die Imker können zusätzliche Verdienste erzielen und erschließen sich neue Standorte. Die Imker müssen dabei die Bienen zu den Landwirten bringen und die entsprechend vereinbarte Zeit dort stehen lassen. Das Beesharing-Startup berät die Landwirte, wann die Bienen am besten aufgestellt werden sollten. Hier der Link zum Bericht in der ZDF-Mediathek:

Beesharing-Bericht in der ZDF Mediathek (Länge 2 Minuten)

Bei hohen Temperaturen fand der 40. Bienenmarkt mit Imkerfest statt. Trotz der Hitze waren wieder viele Mitglieder im Einsatz um unsere Besucher zu informieren und mit Speis und Trank zu versorgen. Es gab Leckeres vom Grill und aus der Gulaschkanone, sowie Kaffee und Kuchen.

Den Anfang machten unsere Mitglieder Horst Buck und Günter Bauer, die einen ökumenischen Gottesdienst abhielten. Der Posaunenchor Langensteinbach begleitete den Gottesdienst und schuf dadurch eine tolle Atmosphäre. Horst Buck gestaltete seine Predigt, die im Freien stattfand, rund um Bienen- und Honigthemen. Die Kollekte geht an die Tafel in Ettlingen. Herzlichen Dank allen Spendern.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher an verschiedenen Stationen rund um die Belegstelle informieren und Fragen stellen. Es gab Bienenschaukästen und Informationstafeln. Unsere Experten führten Führungen durch und erklärten alles rund um die Biene und die Imkerei. Eine Attraktion war auch wieder das diesjährige Honig-Schauschleudern im Schleuderhaus, das von unserem Vereinsmitglied Angelika durchgeführt wurde. Natürlich gab es für die Besucher des Imkerfestes auch einen Stand, an dem Honig hier aus der Region gekauft werden konnte.

Wir danken allen Besuchern und Vereinsmitgliedern, die zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben.


Am 6.7.2018 trafen sich unsere Neuimker um den ersten Honig zu ernten. Begonnen wurde um ca. 19:00 Uhr mit der Entnahme der Honigwaben. Danach ging es zum Schleuderhaus am Lehrbienenstand. Hedwig stand an der Waage, Klaus arbeitete mit dem elektrischen Endeckelungsmesser und Günter war an der Schleuder. Bis 23:00 Uhr wurden Honigwaben geschleudert. Es gab viele leuchtende Augen und viele Eimer leckeren eigenen Honig.

Nach dem Zusammenräumen und grober Reinigung war um ca. 23.30 Uhr Schluss. Als Nächstes steht jetzt für die Neuimker die Einfütterung und die Varroa-Behandlung auf dem Programm.


Für den 40. Bienenmarkt am 5. August 2018 werden noch Helfer und Kuchenbäcker gesucht. Es fehlen vor allem noch Helfer für die Nachmittagsschicht von 14:00 - 18:00 Uhr bei Kaffee und Kuchen, in der Küche und am Getränkewagen. Wer helfen oder einen Kuchen backen möchte kann, sich gerne an Günter unter

imker-ea@web.de

wenden oder hier über unsere Kontaktseite Bescheid geben.


Am Sonntag, den 20.05.2018, ist der erste offizielle Weltbienentag. Die Vereinten Nationen hatten den 20. Mai Ende vergangenen Jahres offiziell zum Weltbienentag ausgerufen. Die Wahl dieses Datums geht auf den slowenischen Imkerverband zurück, der sich schon seit Jahren für einen Weltbienentag einsetzt. Der 20. Mai ist der Geburtstag des slowenischen Imkerpioniers Anton Janša (1734-1773). Er gilt als einer der ersten Lehrer der modernen Bienenhaltung. Außerdem ist der 20. Mai der Höhepunkt des Bienenjahres auf der nördlichen Halbkugel.

Die Vereinten Nationen möchten durch den Weltbienentag die Bedeutung der Bienen für die weltweite Ernährung hervorheben. Der Wert der Lebensmittel, die auf die Bestäubungsleistung der Bienen zurückgehen, beträgt laut Weltrat für biologische Vielfalt ca. 500 Milliarden Euro jährlich. Ein Supermarkt in Hannover nahm z.B. für einen Tag alle Produkte aus den Regalen, die es ohne Bienen nicht geben würde. Das Ergebnis: Rund 60% der ca. 2.500 Artikel fehlten.

Außerdem sollen durch den Weltbienentag auch die Probleme, unter denen Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten aktuell leiden, stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Wir brauchen die Biene, aber die Biene ist bedroht. Allerdings trifft das stärker auf die Wildbienen zu. 39 Wildbienen-Arten gelten inzwischen schon als ausgestorben. Die Zahl der Honigbienen-Völker ist dagegen in letzter Zeit sogar etwas angestiegen. Ca. 870.000 Honigbienen-Bienenvölker soll es laut Deutschem Imkerbund in Deutschland geben. Dies ist auf den unermüdlichen Einsatz vieler Imkervereine und auch die steigenden Zahl der Hobbyimker zurückzuführen.

Die Ursachen für das Bienen- und Insektensterben sind vielfältig: Industrielle Monokulturen mit riesigen einheitlichen Flächen, Insektenbekämpfungsmittel in der Landwirtschaft, natürliche Feinde, wie die Varroa-Milbe und einige Dinge mehr. Nach aktuellen Beobachtungen finden z.B. Stadtbienen inzwischen mehr Nahrung als Bienen, die am Rand einer Monokultur leben. Die genauen Ursachen gelten aber als noch nicht erforscht.

Am Weltbienentag finden zahlreiche Veranstaltungen statt.