Kampf gegen „Honigbienenkiller“ in den USA

Giant HornetAsiatische Riesenhornisse - Foto: jasonb42882 (CC BY-NC-ND 2.0)

In einem Artikel berichtet n-tv.de über den Kampf in den USA gegen sogenannte "Mörder"-Hornissen. Den Namen hat diese asiatische Riesenhornisse, weil sie eine erhebliche Gefahr für Bienenvölker darstellt. Diese bis zu 5 cm großen Insekten dezimieren Honigbienenvölker in kürzester Zeit erheblich. Insektenforscher berichten von regelrechten Massakern unter Honigbienen. Die Riesenhornissen beißen den Bienen die Köpfe ab und besetzen dann die Nester, um sich von den Puppen und Larven zu ernähren.

Offenbar ist diese asiatische Art gerade dabei, sich in den USA einen neuen Lebensraum zu erobern. Es ist ungewiss wie die Insekten in die USA kamen. Sie könnten z.B. über asiatische Importwaren eingeschleppt worden sein. Ihre Ansiedlung und Verbreitung soll in den USA unbedingt verhindert werden. Um ein Nest zu finden, binden Experten einzelnen Exemplaren mit Zahnseide winzige Sender an den Körper. So konnte jetzt im Bundesstaat Washington erstmalig in den USA ein Nest aufgespürt und zusammen mit den Insekten vernichtet werden.

Bei der hier beschriebenen Art handelt es sich um die Riesenhornisse Vespa mandarinia. Imker in Deutschland können aufatmen: Die Riesenhornisse Vespa mandarinia kommt in Deutschland (noch) nicht vor. Nach Deutschland eingeschleppt wurde bisher nur die asiatische Hornisse Vespa velutina, die nicht mit der im n-tv.de-Bericht beschriebenen "Mörder"-Hornisse identisch ist.

Zum Bericht von n-tv.de mit mehr Informationen geht es hier: Experten spüren Mörder-Hornissen auf